Der Kaffeebaum gehört, wie der bei uns heimische Waldmeister zur Familie der Krappgewächse (Rubiaceae). Coffea bezeichnet die Gattung von welcher man wiederum mehr als 80 Sorten kennt. Für die Herstellung von Kaffee werden jedoch nur drei Sorten verwendet.
Der Kaffeebaum hat weiches Holz mit heller Rinde, die Blätter haben Ähnlichkeit mit denen des Lorbeers, jedoch keinen Geruch oder Geschmack. Die Blüten sind weiß, manchmal etwas rötlich. Fruchtknoten, Staubfäden und Staubbeutel sind gelb bis orange und erinnern an Jasminblüten. Die Früchte sind anfangs grün, färben sich bei zunehmender Reife zu dunklem rot, das Fruchtfleisch ist klebrig-süß aber ungenießbar.
Coffea arabica (Arabica):
Mit einem Marktanteil von 70 bis 75% des Welthandels, ist Arabica die edelste und wichtigste Kaffeesorte. Arabica wächst (wie alle Kaffeesorten) bevorzugt in tropisch feuchtem Klima, benötigt jedoch zusätzlich eine Höhenlage zwischen 600 und 2000 Metern. Anfangs wurde nur diese Coffeasorte kultiviert.
Coffea canephora (Robusta):
Robusta wurde 1860 in Zentralafrika entdeckt. Diese Kaffeesorte ist schnellwüchsiger, ertragreicher und widerstandsfähiger als Arabica. Sie gedeiht in Gebieten bis 600 Meter Höhe. Robusta ist, mit einigen Ausnahmen, von eher mittelmäßiger geschmacklicher Qualität. Für die Zubereitung von Espresso wird diese Sorte jedoch geschätzt, da Robustabohnen in der Arabicamischung die Bildung der Crema unterstützen.
Coffea liberica (Liberica):
Liberica wächst im tropischen Tiefland Westafrikas. Auch mit dieser Sorte kann Kaffee gekocht werden. Aufgrund des unterdurchschnittlichen Geschmacks, gemessen an Arabica, erlangte Liberica jedoch keine Bedeutung für den Welthandel.